Mit Himmelreich im „Himmelreich“

Beim Besuch des SPD-Landratskandidaten Matthias Himmelreich am Montag in Steinfurt konnte er sich einen Eindruck über verschiedene Bereiche machen, die es als Landrat im Kreis Steinfurt zu bearbeiten gilt. So stand der Austausch über die wirtschaftliche Entwicklung, Verkehr und Quartiere auf dem Programm, die ihn in nach Dumte im Ortsteil Borghorst führte. 

Am Westfalenring wurde Himmelreich verdeutlicht, wie notwendig der Umbau und die Gleichberechtigung des Verkehrs ist. „Dieses beginnt schon mit den Ampelschaltungen, die beispielsweise für den Schulweg, Kinderwagen und Senioren viel zu kurz geschaltet sind und das Überqueren erschwert,“ wußte Ratsmitglied Josef Kamer zu berichten. Der Umbau der Kreuzungen zu Kreisverkehren solle geprüft werden. 

Beim Rundgang durch das Gewerbegebiet an der Harkortstraße konnte ein guter Überblick über die Vielfalt von klein- und mittelständischen Betrieben sowie Standorte international aktiver Firmen, gewonnen werden. Der städtische Baubetrieb und die Stadtwerke, die dort ansässig sind, werden nach Überzeugung der SPD in Zukunft ein wichtiger Pfeiler bei Projekten des Klimaschutzes sein. „Die E-Ladesäulen im Stadtgebiet machen das deutlich. Da muss weiterer Ausbau erfolgen,“ wie Alfred Voges erläuterte. Dabei soll der Kreis Steinfurt unterstützen. 

Über das „Himmelreich“, dessen Straßenbezeichnung beim Kandidaten ob der Namensgleichheit  Freude ausgelöst hat, wurde das Quartier Straßburger Straße erreicht. Hier erläuterte Ratsmitglied Klaus Meiers die aktuell vorgestellten Ziele der städtischen „Sozialraumanalyse“, die mit der Universität Saxionia Enschede erstellt wird. Diese Form der Quartiersentwicklung, die durch die SPD nachdrücklich gefordert wird, soll das Wohnumfeld verbessern und den Zusammenhalt fördern. 

Abschließend stand Matthias Himmelreich am Platz an der Dumter Straße/Wiemelfeldstraße auf der Dialogplattform der SPD Steinfurt mit dem Kreistagskandidaten Michael Hardebusch, sowie Bürgermeisterkandidat Frank Müller für ein Gespräch zur Verfügung. Dort warb Himmelreich, sich im Kreis Steinfurt für bezahlbaren Wohnraum und günstigen Öffentlichen Personennahverkehr einzusetzen. „Das Ticket für 365 Euro, also 1 Euro am Tag, muss eingeführt werden,“ so Himmelreich. Zur Frage der Finanzierung auszubauender Straßen, wie der Clemens-, oder der Georgstraße kamen im Vorfeld Fragen zu den Straßenausbaubeiträgen nach dem Kommunalen Abgabengesetz (KAG), die die SPD in Nordrhein-Westfalen abschaffen möchte, dabei aber bislang nur einen Teilerfolg gegenüber der CDU/FDP-Landesregierung erzielt hat.

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Termin Denkmalpflegewerkhof

Frank Müller, der Bürgermeisterkandidat der SPD und einige SPD Mitglieder haben sich mit Mitarbeitern des Denkmalpflegewerkhofs zu einem Gespräch getroffen. Neben allgemeinen Informationen über die Arbeit des Denkmalpflegewerkhofes, ging es in dem Gespräch auch um die Auswirkungen der Corona Pandemie auf die tägliche Arbeit.
Der Denkmalpflegewerkhof betreut im Moment ca. 50 Teilnehmer in ganz unterschiedlichen Gewerken. Ziel ist es, mit einer festen Tagesstruktur und  einer regelmäßigen Beschäftigung die Teilnehmer (wieder) fit für den ersten Arbeitsmarkt zu machen.
Der Denkmalpflegewerkhof beschäftigt sich mit dem Rückbau von alten Gebäuden und dem Aufarbeiten von den dabei anfallenden Werkstoffen, die dann zu Verkauf angeboten werden.
Außerdem werden aus Paletten unterschiedliche Dinge gefertigt, wie Kisten, Regale, Vogelhäuschen und -Futtersäcken, sowie auch aus den dabei anfallenden Resten Anzündholz.
Aus Äpfeln, die auf eigenen Streuobstwiesen geerntet werden, werden Apfelchips gefertigt, in den Sorten Natur oder mit Schokolade. Alle Produkte können übrigens direkt im Hofladen erworben werden.
„Ich finde es toll wie vielfältig die Beschäftigungsmöglichkeiten hier sind“, lobte Müller die Arbeit des Denkmalpflefgewerkhofes.
Die Corona-Pandemie hat die Arbeit vor Ort nur wenig verändert. Natürlich gibt es ein Hygienekonzept und es wird auf den nötigen Abstand geachtet. Aber die Arbeitsabläufe mussten nicht wesentlich verändert werden. Lediglich die Mitarbeiter, die Teilnehmer mit dem Bully holen und wieder zurückbringen, müssen häufiger fahren, da auch in den Fahrzeugen die Abstände eingehalten werden, also weniger Teilnehmer gleichzeitig gefahren werden können.

„Sie leisten hier eine ganz wichtige Arbeit für die Teilnehmer. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken,“ fasste Michael Hardebusch, Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit, Soziales, Integration und Bevölkerungsschutz des Kreises Steinfurt den positiven Eindruck der SPD Fraktion zusammen.

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Besuch beim Unverpacktladen Hülle & Fülle


Gemeinsam mit dem Bürgermeisterkandidaten Frank Müller besuchten Mitglieder der SPD Steinfurt den Unverpacktladen „Hülle und Fülle“ in Burgsteinfurt. Seit Mai 2020 betreibt Kristian Kühling und sein Team
das Geschäft im vorderen Bereich des K&K Marktes am Graf-Arnold-Platz.
Auf der ansprechenden und übersichtlichen Verkaufsfläche präsentiert Kühling ein reichhaltiges Angebot,
sowohl an Lebensmitteln als auch an Reinigungsmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs.
Das meiste wird unverpackt und unter Berücksichtigung der Coronavorschriften angeboten.
Kühling erklärte den Sozialdemokraten sein Konzept: Mitgebrachte Gefäße werden nach dem Wiegen
selbst befüllt. Alternativ können Mehrwegbehälter erworben und dann befüllt werden.
An der Kasse erfolgt das abschließende Wiegen.
Besonders hervorzuheben ist das Angebot an regionalen Erzeugnissen wie Gemüse, Obst und Milchprodukte. Das Einzugsgebiet des Ladens ist groß, die Kunden kommen aus Rheine, Emsdetten und anderen Städten der Region.
Die große Auswahl an frischen Produkten überzeugt die Sozialdemokraten. Müller sieht für Steinfurt große
Vorteile in dem Konzept des Unverpacktladens: „Das bringt nicht nur neues Leben in Burgsteinfurts Innenstadt, sondern liegt auch voll im Trend. Weniger Plastikverpackung ist auch im Sinne von Fridays for Future“, fasst er
seine Eindrücke zusammen.

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Aufwertung von Parks und Gärten dienen der Klimaanpassung

Ein wichtiges Ziel der Stadtentwicklung ist nach Auffassung der SPD Steinfurt die Schaffung und
Aufwertung von Parks und Gärten. Neben dem großen Naherholungsgebiet Bagno-Buchenberg
verfügt die Stadt über viele kleine Parks, aber auch Neuanlagen sind notwendig.
Städtische Parks dienen je nach Ausrichtung nicht nur dem Aufenthalt, Ruhe oder Aktion, sondern
auch der Verbesserung des Stadtklimas. Unter Berücksichtigung von Maßnahmen zur
Klimaanpassung sind solche Anlagen ein Beitrag zum Klimaschutz und der Luftreinhaltung.
Die SPD-Fraktion hat bereits im vergangenen Jahr als erstes Projekt die Umgestaltung und
Aufwertung des Arnold-Kock-Parks vorgeschlagen. Die Maßnahme soll nach Beschluss des
Bauausschusses ab 2021 geplant und umgesetzt werden.
Der Bund hat dazu aktuell ein „Sonderprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur
Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen“ aufgelegt. In dieser Förderung sind
Parkanlagen vorgesehen, wie sie es in Steinfurt gibt. Die SPD-Fraktion hat die Verwaltung in
einem Antrag aufgefordert, die Teilnahme an dem Förderprogramm zu prüfen.
Ratsmitglied Josef Kamer hatte auf die Aufwertung des Arnold-Kock-Parks hingewiesen und
unterstützt die weitere Initiative. „Das freut die Menschen sowie Bienen und Blumen
gleichermaßen“, ist Kamer überzeugt. Weitere Maßnahmen zu Parks und Grünanlagen müssen
über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept erarbeitet werden.

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Besuch beim DRK Ortsverband Borghorst am 04.08.2020


Zusammen mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Frank Müller besuchten Mitglieder des SPD
Ortsvereins den DRK-Ortsverein in Borghorst. Der 1.Vorsitzende Christoph Vahlhaus, der
Geschäftsführer Manfred Klöpper und der Leiter Thomas Klöpper führten die Gäste,
coronabedingt in zwei Gruppen, durch die Räumlichkeiten an der Neustraße in Borghorst.
Als Glücksfall bezeichneten alle den Umzug des DRK Ortsverbandes Borghorst vor etwa fünf
Jahren in die ehemalige Feuerwache. Dafür hatte sich seinerzeit geschlossen der Rat der
Stadt Steinfurt ausgesprochen. Unter diesen guten Bedingungen ist es nach wie vor
beispielsweise möglich, Schulungen zu Erster Hilfe, Erster Hilfe am Kind und Sofort-
maßnahmen am Unfallort durchzuführen. Die Seminare finden seit kurzem wieder mit
einer Teilnehmerzahl von 14 Personen statt.
Die Vorstandsmitglieder berichteten den interessierten Besucherinnen und Besuchern über
die weiteren Aktivitäten des Ortsverbandes wie beispielsweise Sanitätsdienste, Durchführung von Blutspendeaktionen, Technische Unterstützung der Einsatzabteilung Westfalen und Unterstützung
der Feuerwehr. Nicht zuletzt betreibt der DRK-Ortsverein seit nunmehr 25 Jahren einen Kindergarten
in Borghorst. Geplant ist langfristig die Anschaffung einer mobilen Sanitätsstation, die dann das bisher
vorhandene Zelt ersetzen soll. Aufgrund der relativ hohen Kosten kann jedoch nicht gesagt
werden, wann dies realisiert werden kann. Es wurde noch einmal ausdrücklich betont, dass die
aktiven Mitglieder ausschließlich ehrenamtlich tätig sind.
„Beim DRK sieht man, wie wichtig das Ehrenamt für die Stadt und die Bürger ist, hierfür
unseren ganz herzlichen Dank.“ fasste Müller die Eindrücke des Gespräches zusammen.

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Sportpark Borghorst setzt beispielhafte Maßstäbe für die Sportplanung der Zukunft

Im vergangenen Jahr wurden der Stadt Steinfurt Fördermittel in Höhe von 900.000 Euro aus dem
Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und
Kultur“ für den Städtischen Sportpark an der Gräfin-Bertha-Str. zuerkannt.
Die SPD Steinfurt hatte sich dafür stark gemacht, dass der Bund die Sanierung der Sportstätte in
das Programm nimmt und der Förderantrag war in den Gremien des Bundes in Berlin erfolgreich.
Die städtische Verwaltung hat die Umgestaltung mitentwickelt und die politischen Gremien die
erforderliche städtische Finanzierung von 100.000 Euro beschlossen. „Diese Initiative ist ein Erfolg
für die Sporttreibenden in der Stadt und der Region“, zeigt sich SPD-Ratskandidatin Claudia
Schreiber begeistert.

Auch wenn noch keine Runden auf neuen Bahnen im Hermann-Fründt-Stadion gelaufen werden
können und eine neue LED-Beleuchtung noch nicht installiert ist, macht die Sanierungsplanung
einen guten Eindruck. Wichtig ist es, dass die Fachleute aus den Vereinen eingebunden sind, um
eine moderne und zeitgemäße Anlage zu planen.

Die im Rahmen des zu entwickelnden Sportstättenentwicklungsplans gewonnenen Erkenntnisse
sollen nach Auffassung der Sozialdemokraten schnell verwirklicht werden. Der Sportpark
Borghorst ist dabei ein Baustein der vielfältigen Sportlandschaft in Steinfurt.
„Wir wollen hier neben dem Fußball auch den Breitensport entwickeln, was nach weiterem Ausbau
der gesamten Sportanlage ruft“, so der Tenor beim Besuch. Das Sportheim steht dabei ebenfalls
im Fokus.

„In Steinfurt treiben überdurchschnittlich viele Menschen Sport. Das wollen wir in Zukunft auf der
Agenda berücksichtigen“, so SPD-Bürgermeisterkandidat Frank Müller. Bei den weiteren
Sanierungen von Sportstätten gilt es, auf energetische und digitale Ausstattung sowie auf
Finanzierungs- und Fördermittelmöglichkeiten zu achten und abzurufen, so die SPD abschließend.



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Voll des Lobes für das Bagno-Mare

Trotz coronabedingter Einschränkungen bei Besucherzahl und Nutzung, konnte sich eine Delegation der SPD Steinfurt mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Frank Müller ein positives Bild des Bagno-Mare-Bades machen.

Das Freibad ist teilweise an der Grenze der gegenwärtig möglichen Besucherzahl. Dennoch klappt die Abwicklung des Schwimmbetriebes reibungslos. Das Bagno-Mare mit den verschiedenen Funktionen zeigt, wie wichtig Schwimmen lernen ist. Das zeigen die Zahlen der Badeunfälle immer wieder. Baggerseen sind da keine Alternative. Daher wird auch auf die Wiedereröffnung des Kombibades im Ortsteil Borghorst gehofft.

René Schulze Leugering vom Bäderteam erläuterte den Sozialdemokraten von der Technik bis zu den geplanten Erweiterungsmaßnahmen kompetent einige wichtige Bereiche des Badbetriebes. Besonders die neue Planung der Barrierefreiheit mit Ausbau des Dusch- und des Eltern-Kind-Bereiches fand positive Beachtung. Vielfach wurde das Engagement des Fördervereins gelobt und daran erinnert, dass gerade diese Initiative maßgeblich zum Erhalt und Sanierung des Freibades in Burgsteinfurt beigetragen hat. „Uns Sozialdemokraten ist es wichtig, das Bad als Sportstätte für Schulen, Vereine und der Bevölkerung in und um Steinfurt anzubieten und wir haben den Erhalt gerne voll unterstützt“, so Frank Müller. Spontan entstand die Idee, auch an der Fachhochschule Steinfurt verstärkt für das Freibad zu werben, um Studentinnen und Studenten für das Schwimmvergnügen im Bagno-Mare zu begeistern.


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SPD informiert sich über die Arbeit der Tafel in Corona-Zeiten 

Bürgermeisterkandidat Frank Müller und interessierte Mitglieder der SPD Steinfurt trafen sich mit dem Obmann der Tafel, Harry Agethen, um sich über die ehrenamtliche Arbeit der Tafelhelferinnen und Tafelhelfer unter den erschwerten Bedingungen in Corona-Zeiten zu informieren.

Die Räume der Tafel ähneln derzeit eher den Lagerräumen eines Versandhauses. Anstelle der Stuhlreihen im Wartebereich der Tafel, stapeln, sich hier nun palettenweise Kartons. Viele Menschen im Kreis Steinfurt leben am Existenzminimum. Die Tafeln unterstützen Menschen in Not über die Ausgabe von gespendeten und nicht mehr verkäuflichen Lebensmitteln. Bei den Tafeln engagieren sich Ehrenamtliche aus den verschiedensten Tätigkeitsfeldern, gesellschaftlichen Schichten und Kulturen. Dabei ist die überwiegende Zahl der Helferinnen und Helfer bereits im Rentenalter und gehört somit im Zusammenhang mit Corona zum gefährdeten Personenkreis.

Nach vorübergehender Schließung ist seit Ende März die Hilfe mit einem geänderten Dienstleistungsangebot wieder in Gang gekommen. Über eine kostenfrei bereitgestellte App fürs Smartphone fanden sich Studierende und junge Helferinnen und Helfer, die nun engagiert der Tafel zur Hand gehen.

Agethen betonte, dass eine Ausgabe in den Räumen der Tafel derzeit aus Hygienegründen nicht möglich sei. Daher entschlossen sich die Verantwortlichen, einen Lieferservice einzurichten und die Ware in Kartons verpackt direkt an die Haustür der Menschen zu liefern. Pro Woche machen sich so um die 200 Kartons in privaten PKWs auf den Weg zum Kunden, vorrangig gefüllt mit Grundnahrungsmitteln.

Mit großem Respekt und Dankbarkeit nehmen die Kunden die Lieferungen entgegen. Dieses veränderte Konzept ist für die Betroffenen eine gute Hilfe. Vielen fehlt aber dennoch der persönliche Kontakt mit anderen Tafelbesuchern und den Ehrenamtlichen der Tafel. Sie hoffen auf eine baldige Normalität.

 „Auch hier erlebe ich eine große Hilfsbereitschaft, die mir in Corona-Zeiten an vielen Stellen begegnet“, so Frank Müller. Als persönlichen Dank für das große Engagement der Ehrenamtlichen in Krisenzeiten überreicht Müller einige Gutscheine der Steinfurter Gastronomie sowie Tankgutscheine für den ehrenamtlichen Verteildienst.  


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Ein Erfolg für das Arnoldinum – Neue Wohngrundstücke kommen

„Die städtische Grundstücksentwicklung am Gymnasium Arnoldinum ist ein erstes Modellprojekt für
eine eigene Wohnungspolitik der Stadt“. Mit diesen einleitenden Worten stellte SPD-Ratsmitgliedund Bauausschussvorsitzender Johannes Wczasek, mit gebotenem Abstand, die Pläne zur Bebauung am Windmühlenesch vor. Auf Initiative der Sozialdemokraten wird die Projektierung und Vermarktung dieses Baugebietes eng bei der Stadt angesiedelt und damit Modellcharakter bekommen. Ein Teil der Häuser soll über den öffentlich geförderten Wohnungsbau realisiert werden.

Am Anfang dieser Entwicklung stand eine Anfrage der Eltern und Schüler zur Verbesserung der
Räumlichkeiten im Gymnasiums Arnoldinum. Im Meinungsaustausch mit der SPD entstand der Plan,
die Fläche hinter den Schulgebäuden in städtischer Eigenregie dem Wohnungsmarkt zur Verfügung
zu stellen. Im Gegenzug sollen die Verkaufserlöse direkt in die Aufwertung des Gymnasiums
Arnoldinum zu investiert werden. Nach der Ermittlung des schulischen Bedarfs durch ein
Raumprogramm konnte die Planung erfolgen.
Das Sportgelände wird neu geordnet, es können nach den Plänen trotz der reduzierten Fläche eine
Multifunktionsfläche, ein Fußballfeld sowie eine Laufbahn und eine Sprunggrube realisiert werden.
Ebenso wird Platz für die möglichen Neubauten einer neuen Sporthalle und einer Mensa vorgesehen.
Einen weiteren Teil der erzielten Gelder aus diesem Projekt soll zur Modernisierung von Schulräumen
eingesetzt werden.

„Ein gutes Zeichen gegen Politikverdrossenheit“ freut sich Bürgermeisterkandidat Frank Müller.
„Jugendliche, die erstmalig mit 16 Jahren zur Kommunalwahl gehen, können an diesem Beispiel
erleben, wie ihre Forderungen an Verwaltung und Politik Gehör finden und umgesetzt werden!“
Müller steht gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Alfred Voges fest zu diesem Projekt und
werden die Bauleitplanung mit Modellcharakter mit vollem Einsatz voranbringen und somit die
weitere schulische Entwicklung des Gymnasiums Arnoldinum fördern.
Der Antrag der SPD aus Mai 2019 befindet sich in der politischen Umsetzung und die Aufstellung des
Bebauungsplans der städtischen Verwaltung erhielt eine breite Mehrheit in den
Ausschussberatungen. Weitere Projekte des öffentlichen Wohnungsbaus sollen auch mit Hilfe einer
zu gründenden städtischen Gesellschaft folgen, um und damit steigende Preise für den Hausbau und
den Mieten zu bremsen.